Di Maria im Clinch mit Scaloni wegen Nationalmannschafts-Ausschluss
"Es scheint, dass Scaloni die argentinische Liga nicht viel verfolgt." Angel Di Maria sagte es mit einem Lachen, doch der argentinische Journalist Flavio Azzaro nimmt ihm die lockere Art nicht ab — und er hat einen Punkt, den man ernst nehmen sollte.
Azzaro, bekannt dafür, in seiner Sendung El Tribunero für Aufsehen zu sorgen, behauptete diese Woche, dass es einen echten Riss zwischen Di Maria und Argentiniens Trainer Lionel Scaloni gibt. Das Argument? Di Maria ist in guter Form im nationalen Fußball, will zurück in die Nationalmannschaft und glaubt, dass er grundlos ignoriert wird.
Mehr als eine beiläufige Bemerkung
"Di Maria liegt im Clinch mit Scaloni. Ich glaube nicht, dass die Kommentare neulich ein gutmütiger Seitenhieb waren. Er erwartete, nominiert zu werden, wegen seines guten Niveaus im argentinischen Fußball", sagte Azzaro.
Das stellt das Zitat in einen völlig neuen Kontext. Was sich wie ein lockerer Scherz liest, beginnt wie ein Spieler auszusehen, der seine Frustration über die Presse signalisiert — der älteste Trick im Fußball. Di Maria weiß genau, wie solche Dinge ankommen.
Azzaro ist eine polarisierende Figur in den argentinischen Medien und nicht jeder nimmt seine Behauptungen für bare Münze. Aber die zugrundeliegende Spannung, die er beschreibt, ist nicht weit hergeholt. Ein Spieler von Di Marias Format, der immer noch auf einem ordentlichen Niveau spielt und vor einer Heim-Weltmeisterschaft aus dem Argentinien-Kader ausgeschlossen wird — das ist die Art von Situation, die still Verbitterung züchtet, bevor sie laut an die Oberfläche kommt.
Das größere Bild für Argentinien
Argentinien bereitet sich auf zwei Freundschaftsspiele vor — gegen Mauretanien am 27. März und gegen Sambia am 31. März — nachdem die Finalissima abgesagt wurde. Scalonis unmittelbarer Fokus liegt darauf, den Kader vor 2026 scharf und geschlossen zu halten, einem Turnier, das zusätzliches Gewicht trägt, da es voraussichtlich Lionel Messis letzte Weltmeisterschaft sein wird.
Interner Lärm rund um die Kaderauswahl ist das Letzte, was er braucht. Ein abgelenktes argentinisches Camp, selbst bei Freundschaftsspielen, kann beginnen, Wahrnehmungen zu verschieben — und wenn Wettende Argentiniens Turnier-Chancen mit der Annahme abwägen, dass die Teamharmonie solide ist, ist die Scaloni-Di-Maria-Situation etwas, das man im Auge behalten sollte, während die Kader finalisiert werden.
Vorerst hat Scaloni nicht öffentlich reagiert. Und Di Maria steht immer noch außen vor, lachend — oder auch nicht lachend, je nachdem, wem man glaubt.