Sir Alex Ferguson vor Man Utd vs Liverpool ins Krankenhaus eingeliefert

Sir Alex Ferguson vor Man Utd vs Liverpool ins Krankenhaus eingeliefert

Sir Alex Ferguson wurde am Sonntag vor dem 3:2-Sieg von Manchester United gegen Liverpool ins Krankenhaus gebracht – er fühlte sich im Tunnelbereich von Old Trafford kurz vor dem Anpfiff unwohl.

Die Krankenhauseinweisung des 84-Jährigen wurde zu diesem Zeitpunkt als "Vorsichtsmaßnahme" beschrieben, und die ersten Anzeichen waren vorsichtig ermutigend. Eine von der Press Association zitierte Quelle beschrieb Fergusons Zustand am Tag des Spiels als "in Ordnung".

Carricks Botschaft an den alten Boss

United-Trainer Michael Carrick war vor dem Spiel über die Situation informiert, gab jedoch zu, dass er zum Zeitpunkt der Pressekonferenz nach dem Spiel keine weiteren Updates hatte.

"Ich war sehr betroffen von der Nachricht", sagte Carrick. "Ich hoffe, dass es ihm gut geht. Wir hoffen, dass er in guter Verfassung ist und wünschen ihm alles Gute – und hoffentlich gibt ihm das Ergebnis einen guten Auftrieb."

Es ist schwer vorstellbar, ein besseres Ergebnis in seine Richtung zu schicken. United sicherte sich mit diesem Sieg die Champions-League-Qualifikation, was einem ohnehin schon aufgeladenen Nachmittag in Old Trafford eine zusätzliche Bedeutungsebene verleiht.

Eine Geschichte gesundheitlicher Kämpfe

Sorgen um Ferguson sind niemals trivial. 2018 unterzog er sich einer Notoperation, nachdem er eine Hirnblutung erlitten hatte – eine, die ihn nach eigener Aussage beinahe das Leben gekostet hätte.

"Es gab an diesem Tag fünf Hirnblutungen", erinnerte sich Ferguson in seiner Dokumentation Never Give In. "Drei starben. Zwei überlebten. Man weiß, dass man Glück hat."

Er erholte sich vollständig und kehrte fünf Monate später nach Old Trafford zurück, wo er mit einer 27-minütigen Standing Ovation empfangen wurde – eine Minute für jedes Jahr seiner Amtszeit. Er sprach auch offen über Bedenken bezüglich Demenz, einer Erkrankung, die seinen Bruder betraf, und sagte der BBC zu Beginn dieser Saison: "Wenn man mein Alter erreicht, macht man sich schon ein wenig Sorgen, ob das Gedächtnis standhalten wird."

Vorerst sind die Nachrichten positiv. Aber der Sonntag war eine deutliche Erinnerung daran, wie zerbrechlich die Dinge sein können – selbst bei einem Verein, der noch immer sehr stark von dem Mann geprägt ist, der ihn aufgebaut hat.