Parkgebühren für die WM in Miami kosten bis zu 250 Dollar pro Pass

Parkgebühren für die WM in Miami kosten bis zu 250 Dollar pro Pass

Die FIFA verlangt 250 Dollar, damit Sie Ihr Auto parken können. Nicht für einen Sitzplatz. Nicht für ein Trikot. Für einen Parkplatz.

Eintägige Parkpässe für WM-Spiele im Hard Rock Stadium in Miami kosten zwischen 175 und 250 Dollar und müssen im Voraus gekauft werden – es gibt keine Möglichkeit, am Spieltag aufzutauchen und einen Platz zu finden. Ein Ticket, ein Pass. So läuft das.

FIFAs Rechtfertigung überzeugt nicht wirklich

Der Weltverband erklärt, die Preisgestaltung sei "auf der Grundlage der lokalen Marktbedingungen und eines Benchmarkings mit vergleichbaren Großveranstaltungen, die zuvor in jeder Gastgeberstadt stattgefunden haben" festgelegt worden. Das sind viele Worte für "andere haben viel verlangt, also machen wir das auch". Die FIFA sagte außerdem, die Einnahmen würden in den Sport reinvestiert – lehnte es dann aber ab zu erklären, wie oder wo.

Um fair zu sein: Der Sekundärmarkt für Parkplätze bei der College Football Championship im Januar erreichte fast 400 Dollar, wobei einige Pässe die 700-Dollar-Marke berührten. In diesem Kontext sind 250 Dollar fast angemessen. Fast.

Die Kritik in den US-Gastgeberstädten war durchgängig, und Miami ist nur der jüngste Brennpunkt. Wenn Sie bereits Hunderte – oder Tausende – für Spieltickets ausgeben, tut es weh, 250 Dollar hinzuzufügen, bevor Sie überhaupt Ihren Platz gefunden haben.

Die Shuttle-Option ist wirklich eine Überlegung wert

Miami-Dade County bietet kostenlose Shuttles für Ticketinhaber von vier Standorten an:

  • Dr. Martin Luther King, Jr. Metrorail Station
  • Brightline Aventura
  • Golden Glades Intermodal Station
  • Seminole Hard Rock Hotel

Für alle, die in der Nähe einer Brightline-Haltestelle wohnen oder zu einer Metrorail-Station gelangen können, ist die Shuttle-Route kein Trostpreis – sie ist wahrscheinlich die klügere Wahl. Der Verkehr in Südflorida an einem WM-Spieltag wird seine ganz eigene Art von Strafe sein.

FIFAs Parkplatzgeschäft wird Gewinn abwerfen. Das tut es immer. Die Frage ist, ob irgendetwas von diesem Geld tatsächlich zurück zum Breitenfußball findet oder in der gleichen vagen Buchführung verschwindet, die die Organisation seit Jahrzehnten begleitet.