Trump bestätigt Irans Willkommen bei der WM 2026 trotz Spannungen

Große Neuigkeiten aus der FIFA-Zentrale. Präsident Gianni Infantino hat gerade bestätigt, dass Iran definitiv bei der Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika spielen wird. Er erhielt persönliche Zusicherungen direkt von US-Präsident Donald Trump.

Das Turnier beginnt am 11. Juni und läuft bis zum 19. Juli. Es wird gemeinsam von den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko ausgerichtet. Irans Gruppenphase endet mit einem Spiel gegen Ägypten in Seattle am 26. Juni.

Diese Bestätigung ist von enormer Bedeutung, da es echte Unsicherheit über Irans Teilnahme gab. Iranische Offizielle hatten kürzlich angedeutet, dass das Team aufgrund der aktuellen Konfliktsituation möglicherweise nicht teilnehmen könne. Einige Fans fragten sich bereits, ob sie mit frühen Turnierwetten auf Iran noch warten sollten.

Trump und FIFAs enge Beziehung

Infantino und Trump haben eine beachtliche Verbindung. Trump erhielt sogar den ersten FIFA-Friedenspreis, eine Auszeichnung, von der viele glauben, dass sie speziell für ihn geschaffen wurde. Während ihrer jüngsten Gespräche machte Trump unmissverständlich klar, dass Irans Team willkommen ist, um anzutreten.

"Wir alle brauchen ein Ereignis wie die FIFA-Weltmeisterschaft, um die Menschen jetzt mehr denn je zusammenzubringen", sagte Infantino. Er dankte Trump für seine Unterstützung, was bedeutsam ist, da iranischen Fans zuvor die Einreise in die USA aufgrund früherer Reisebeschränkungen verboten war.

FIFAs WM-Geschäftsführer Heimo Schirgi äußerte sich ebenfalls Anfang dieser Woche. Er sagte, das Turnier sei einfach "zu groß", um es wegen der aktuellen Unruhen im Zusammenhang mit dem Krieg der USA und Israels gegen Iran zu verschieben. Die FIFA beobachtet die Situation täglich, ist aber zuversichtlich, dass die Show weitergehen wird.

Bedenken bleiben trotz Zusicherungen

Die Unsicherheit war nicht nur politische Rhetorik. Irans Fußballverbandspräsident Mehdi Taj sagte Anfang März den Medien, dass es "schwer sei, mit Hoffnung auf die Weltmeisterschaft zu blicken" nach den jüngsten Angriffen. Diese Aussage schickte Schockwellen durch die Fußballgemeinschaft.

Es gibt auch ernsthafte Sicherheitsbedenken für iranische Spieler. Australien gewährte kürzlich sechs humanitäre Visa für Mitglieder der iranischen Frauen-Nationalmannschaft. Innenminister Tony Burke bestätigte, dass sieben Personen Asyl angeboten wurde, obwohl eine Frau ihre Meinung änderte und nach Hause zurückkehrte.

Die verbleibenden iranischen Spieler verließen Australien am Dienstag, nachdem ihr Team aus dem AFC Asian Cup ausgeschieden war. Es ist eine Erinnerung daran, dass die Situation weiterhin fließend und möglicherweise gefährlich für iranische Athleten bleibt.

Für Wettende, die sich Gruppenphase-Ergebnisse ansehen, beseitigt diese Bestätigung eine wichtige Variable. Irans Teilnahme ist jetzt garantiert, sodass Sie sie selbstbewusst in Ihre Turniervorhersagen und direkten Duelle einbeziehen können. Ihr Aufeinandertreffen mit Ägypten in Seattle dürfte angesichts des ganzen Dramas um ihre Teilnahme erhebliches Wettinteresse wecken.