FAI strebt 15 Millionen Euro durch neue Spendensammlung-Stiftung für den Breitensport an
Die FAI hat einen ehrgeizigen Spendensammlungsplan vorgestellt, der den irischen Breitenfußball transformieren könnte. Sie hoffen, bis 2029 mindestens 15 Millionen Euro durch wohlhabende Spender und die irische Diaspora weltweit zu sammeln.
Das Ausmaß der Herausforderung: 2023 berechnete die FAI, dass sie über 15 Jahre massive 863 Millionen Euro benötigen würde, um die Infrastrukturprobleme des irischen Fußballs zu beheben. Bisher wurden 122 Millionen Euro gesammelt, aber es ist noch ein weiter Weg.
Der Verband weiß, dass traditionelle Finanzierung wie staatliche Zuschüsse nicht ausreichen wird, insbesondere für die 426 Millionen Euro, die für Breitensporteinrichtungen vorgesehen sind. Hier kommt die neue Global Ireland Football Foundation (GIFF) ins Spiel.
Wie die neue Stiftung funktionieren wird
Die GIFF wird unabhängig von der FAI mit einem eigenen achtköpfigen Vorstand operieren. Colin Ryan vom US-Technologieriesen Qualcomm wurde zum Vorsitzenden ernannt. Die ehemalige Leicester-City-CEO Susan Whelan und der Shamrock-Rovers-Miteigentümer Ray Wilson sind ebenfalls an Bord.
FAI-CEO David Courell ist offensichtlich begeistert von den Aussichten. "Dies ist den Einrichtungen gewidmet, also ziemlich neuartig und ambitioniert", sagte er bei der Vorstellung am Dienstag im Aviva Stadium. "Wir hatten unglaublich starke erste Ernennungen für den Vorstand."
Das 15-Millionen-Euro-Ziel mag im Vergleich zum Gesamtbedarf bescheiden klingen, aber Courell sagt, es sei realistisch. Um es ins Verhältnis zu setzen: Die FAI hat derzeit 37,5 Millionen Euro Schulden, sodass die Aufbringung von 15 Millionen Euro durch Spenden eine erhebliche Delle machen würde.
Lernen vom Ireland-Funds-Modell
Die FAI geht dabei nicht blindlings vor. Sie haben seit Jahren mit den Ireland Funds gesprochen und nutzen diese als Blaupause für den Erfolg. Die Ireland Funds sind in 12 Ländern tätig und haben eine nachgewiesene Erfolgsbilanz bei der Geldbeschaffung für irische Projekte durch die Diaspora.
Interessanterweise spielt die Herkunft der Spender aus steuerlichen Gründen eine Rolle. Spenden aus Nordamerika müssten ausschließlich für Breitensporteinrichtungen verwendet werden. Irische Spender könnten möglicherweise auch nationale Trainingszentren finanzieren.
Die FAI prüft auch Partnerschaften mit anderen Sportarten. Sie sprechen sowohl mit der GAA als auch der IRFU über die Entwicklung von Mehrsport-Einrichtungen in ganz Irland. "Wir haben die größte Nachfrage" unter den Feldsportarten, erklärte Courell. "Wenn wir anfangen können, Wege nach vorn zu identifizieren, ist das nur eine positive Sache."
Die GAA hat bereits Offenheit für die gemeinsame Nutzung von Einrichtungen signalisiert und erkannt, dass dies im besten Interesse des irischen Sports insgesamt ist. Für irische Fußballfans, die auf bessere Spielfelder und Trainingseinrichtungen in lokalen Vereinen hoffen, könnte dieser kooperative Ansatz bedeuten, dass Verbesserungen schneller eintreffen, als die FAI allein bewältigen könnte. Eine bessere Breitensport-Infrastruktur bedeutet typischerweise eine bessere Spielerentwicklung, was letztendlich irische Teams auf allen Ebenen stärken könnte.