FIFA bestätigt: WM 2026 findet trotz Iran-Krise planmäßig statt

FIFA bestätigt: WM 2026 findet trotz Iran-Krise planmäßig statt

Die Weltmeisterschaft 2026 wird stattfinden, komme was wolle. Das ist die klare Botschaft von FIFAs Chief Operating Officer Heimo Schirgi, der sich gegen Bedenken wehrt, dass das Turnier von der anhaltenden Nahost-Krise beeinträchtigt werden könnte.

Bei einer Rede in Dallas am Montag nahm Schirgi kein Blatt vor den Mund. "Irgendwann werden wir eine Lösung finden, und die Weltmeisterschaft wird natürlich stattfinden", sagte er gegenüber NBC 5. "Die Weltmeisterschaft ist zu groß, und wir hoffen, dass jeder teilnehmen kann, der sich qualifiziert hat."

Das große Fragezeichen schwebt über Irans Teilnahme. Das Land hat sich über die Asiatische Fußball-Konföderation qualifiziert und soll in Gruppe G auf Belgien, Neuseeland und Ägypten treffen. Doch angesichts des anhaltenden Konflikts mit Beteiligung Israels und der Vereinigten Staaten bleibt ihr Platz beim Turnier ungewiss.

Was das für Gruppe G bedeutet

Irans Situation schafft echte Unsicherheit für alle, die sich die WM-Wettmärkte ansehen. Zwei von Irans Gruppenspielen sind für Los Angeles angesetzt, ein weiteres in Seattle. Die FIFA führt Gespräche mit Irans Fußballverband, teilt aber keine Details dieser Unterhaltungen mit.

Für Wettende, die Gruppe G im Auge haben, fügt diese Situation ein unberechenbares Element hinzu. Belgien geht als klarer Favorit ins Rennen, aber Irans Anwesenheit oder Abwesenheit könnte die Gruppendynamik völlig verändern. Neuseeland und Ägypten würden vor sehr unterschiedlichen Szenarien stehen, je nachdem, ob Iran teilnimmt oder nicht.

Die FIFA sagt, sie beobachte die Situation täglich und arbeite mit föderalen und internationalen Partnern zusammen. Sie haben die Ereignisse im Iran seit Monaten genau verfolgt, wobei das Turnier im Juni beginnt.

Das größere Bild in Dallas

Abgesehen vom geopolitischen Drama laufen die Vorbereitungen auf Hochtouren. FIFA-Verantwortliche waren in Dallas, um Pläne für das Fan-Festival anzukündigen. Das Internationale Sendezentrum im Kay Bailey Hutchison Convention Center wird noch gebaut, wird aber während des Turniers rund um die Uhr betrieben.

Schirgi erwartet zwischen 3.000 und 3.500 Medienvertreter, die die Einrichtung nutzen werden. Dies wird die größte Weltmeisterschaft aller Zeiten, mit 48 Nationen, die in drei Ländern antreten. Die USA haben 11 Austragungsstädte, Mexiko drei und Kanada zwei.

Das Fazit? Die FIFA besteht darauf, dass die Show weitergeht. Sie setzen alles darauf, dass das größte Sportereignis der Welt einfach zu gewaltig ist, um aus der Bahn geworfen zu werden.