Xavi enthüllt: Laporta blockierte Messis Rückkehr zu Barcelona

Xavi Hernández hat gerade den Vorhang gelüftet über eines der größten "Was wäre wenn" des Fußballs. Der ehemalige Barcelona-Trainer hat enthüllt, dass Lionel Messis emotionale Rückkehr ins Camp Nou 2023 komplett vorbereitet war. Doch alles scheiterte wegen Clubpräsident Joan Laporta.

Laut der spanischen Zeitung La Vanguardia gab Xavi ein exklusives Interview, in dem er diese Bombe platzen ließ. Die Behauptung? Messis Rückkehr war bereits beschlossene Sache, bis Laporta persönlich sein Veto einlegte.

Erinnern Sie sich, als Messi im Juni 2023 Paris Saint-Germain verließ? Alle dachten, er würde für einen letzten Tanz nach Barcelona zurückkehren. Stattdessen landete er bei Inter Miami in der MLS. Damals wirkte Laporta enttäuscht und behauptete, der Club habe alles Mögliche getan, um die argentinische Legende heimzuholen.

Doch Xavi erzählt eine völlig andere Geschichte. Direkt nachdem Messi im Dezember 2022 in Katar den WM-Pokal in die Höhe gehoben hatte, kamen die Dinge ins Rollen. Xavi sagt, er habe im Januar 2023 persönlich Kontakt zu seinem ehemaligen Teamkollegen aufgenommen.

"Messi war bereits unter Vertrag", erklärte Xavi unverblümt. "Nachdem er die Weltmeisterschaft gewonnen hatte, nahmen wir Kontakt auf. Er äußerte den starken Wunsch, zu Barcelona zurückzukehren, und ich traf mich direkt mit ihm."

Der Deal stand, bis er es plötzlich nicht mehr tat

Xavi und Messi blieben bis März 2023 in Kontakt. Aus fußballerischer Sicht sah alles perfekt aus. Xavi sagte Messi sogar, er würde sich um den Präsidenten kümmern und die endgültige Genehmigung einholen. Vertragsgespräche zwischen Laporta und Messis Vater Jorge begannen. La Liga gab Berichten zufolge ebenfalls grünes Licht.

Dann trat Laporta auf die Bremse. Laut Xavi sagte der Präsident etwas Schockierendes: "Wenn Messi zurückkommt, wird er mir den Krieg erklären. Das kann ich nicht verkraften."

Plötzlich ging Messi nicht mehr an Xavis Anrufe. Jemand hatte dem Superstar gesagt, es sei unmöglich. Xavi versuchte, Messis Vater anzurufen, verzweifelt bemüht zu verstehen, was passiert war. Jorges Antwort? "Sprich mit dem Präsidenten."

Xavi war fassungslos. "Wir haben fünf Monate lang mit Messi gesprochen. Es ist bereits erledigt. Fußballerisch gibt es keinen Zweifel, und finanziell gibt es kein Problem", erinnerte er sich an seine Worte.

Ein unvollendetes Barcelona-Vermächtnis

Der Plan klang unglaublich. Xavi wollte Messis Version von Michael Jordans "The Last Dance" in Barcelonas vorübergehendem Zuhause, dem Estadi Olímpic Lluís Companys, kreieren. Alles war für ein märchenhaftes Ende arrangiert.

Stattdessen nahm die Beziehung zwischen Xavi und Messi Schaden. "Ich konnte Messi eine Zeit lang nicht einmal kontaktieren", gab Xavi zu. Messi dachte offenbar, Xavi sei Teil der Machtstruktur, die seine Rückkehr blockierte. Glücklicherweise haben sie sich inzwischen versöhnt.

Xavi nahm kein Blatt vor den Mund, wenn es darum ging, wer verantwortlich ist. "Ich sage es klar und deutlich. Der Grund, warum Messi nicht zu Barcelona zurückkehrte, ist, dass der Präsident es nicht wollte. Es liegt nicht an La Liga und auch nicht daran, dass Jorge Messi mehr Geld verlangte. Das ist eine Lüge."

Er glaubt, dass Laporta und sein innerer Kreis fürchteten, die Kontrolle zu verlieren. Sie dachten, Messis massiver Einfluss würde ihre Macht im Club bedrohen.

Für Barcelona-Fans und Wettinteressierte ändert diese Enthüllung alles darüber, wie wir die jüngsten Entscheidungen des Clubs betrachten. Eine Messi-Rückkehr hätte Barcelonas Aussichten auf dem Platz und den kommerziellen Wert sofort verwandelt. Das Team kämpfte in der letzten Saison ohne echte Torjäger-Bedrohung, und Messi hätte genau das liefern können.

Xavi ist offensichtlich immer noch verbittert über die ganze Situation. Er sagte sogar, wenn Laporta die nächste Präsidentschaftswahl gewinnt, wird er nie wieder zu Barcelona zurückkehren, um zu trainieren. "Jetzt ist mir wichtig, die Wahrheit zu sagen", erklärte er.

Der 39-jährige Messi spielt weiterhin für Inter Miami, während Barcelona-Fans sich fragen, was hätte sein können. Laut Xavi verpassten wir eine der größten Comeback-Geschichten des Fußballs wegen Hinterzimmerpolitik.