Liverpool kehrt zu Gewinn zurück, hat aber höchste Lohnkosten der Premier League
Liverpool schreibt wieder schwarze Zahlen, Leute. Die Reds erzielten nach ihrer Meistersaison in der Premier League einen Gewinn von 15,2 Millionen Pfund. Aber hier ist der Haken – sie zahlen jetzt die höchste Lohnsumme in der obersten Liga.
Das ist richtig, Liverpool hat Manchester City bei den Gehältern überholt. Ihre Personalkosten stiegen um satte 42 Millionen Pfund auf 428 Millionen Pfund. Citys Lohnsumme für denselben Zeitraum? 408 Millionen Pfund.
Was hat also diesen massiven Anstieg verursacht? Leistungsprämien für den Meistertitel spielten eine große Rolle. Dann gab es die Vertragsverlängerungen für Superstars Mohamed Salah und Virgil van Dijk. Fügt man mehr Mitarbeiter und allgemeine Spieltagskosten hinzu, erhält man einen erheblichen Sprung bei den Ausgaben.
Um dies in Perspektive zu setzen: Liverpools Lohnsumme hat sich seit 2016-17 mehr als verdoppelt. Das ist ein ziemlicher Anstieg in nur wenigen Jahren.
Mediengelder machen den Unterschied
Der größte Schub für Liverpools Finanzen kam aus Medieneinnahmen. Sie verzeichneten 60 Millionen Pfund mehr im Vergleich zum Vorjahr. Das Erreichen des Champions-League-Achtelfinals statt nur des Europa-League-Viertelfinals war enorm wichtig für ihr Endergebnis.
Die Spieltagseinnahmen stiegen ebenfalls deutlich, um 14 Millionen Pfund auf 116 Millionen Pfund. Die kommerziellen Einnahmen stiegen um 15 Millionen Pfund auf 323 Millionen Pfund. Nach Verlusten von 9 Millionen Pfund in 2022-23 und 57 Millionen Pfund in 2023-24 ist diese Rückkehr zum Gewinn bedeutsam für die finanzielle Gesundheit des Vereins.
Für Wettende, die Liverpools zukünftige Finanzkraft im Auge behalten, deuten diese Zahlen darauf hin, dass sie finanziell auf höchstem Niveau konkurrieren können. Ihre Fähigkeit, Einnahmen zu generieren und gleichzeitig Kosten zu verwalten, wird entscheidend für den Kaderaufbau sein.
Große Sommerausgaben stehen noch bevor
Hier ist etwas Wichtiges zu beachten. Diese Zahlen decken den Zeitraum bis zum 31. Mai ab. Das bedeutet, dass Liverpools massive Ausgaben von 450 Millionen Pfund im Sommer noch nicht enthalten sind. Die Verpflichtungen des britischen Rekordtransfers Alexander Isak, Florian Wirtz und Hugo Ekitike werden in der nächsten Bilanz erscheinen.
Finanzchefin Jenny Beacham betonte das Engagement des Vereins für finanzielle Nachhaltigkeit. Aber sie erkannte die Herausforderungen an, die bevorstehen. Die Energiekosten sind in vier Jahren um 107% gestiegen. Die Betriebssteuern sind um unglaubliche 286% gestiegen.
Liverpool steht vor einem Balanceakt. Sie müssen mit den größten Geldgebern konkurrieren und gleichzeitig die finanziellen Regeln des Fußballs einhalten. Ihr derzeitiges Umsatzwachstum gibt ihnen Spielraum zum Manövrieren, aber diese Lohnsumme wird sorgfältiges Management erfordern.
Die finanzielle Position des Vereins deutet darauf hin, dass sie auf dem Transfermarkt wettbewerbsfähig bleiben werden. Für diejenigen, die auf Liverpools Chancen bei wichtigen Wettbewerben wetten, könnten ihre Finanzkraft kombiniert mit intelligenter Rekrutierung sie zu ernsthaften Anwärtern auf mehreren Fronten machen.