Klopp blockiert Man Utd Transfer für Patrick Zabi zu Paris FC

Na sowas. Jürgen Klopp hat Liverpool zwar verlassen, findet aber trotzdem noch Wege, Manchester United zu frustrieren. Die deutsche Trainerlegende soll eine Schlüsselrolle dabei gespielt haben, den 19-jährigen Mittelfeldspieler Patrick Zabi von Old Trafford wegzulocken und stattdessen zu Paris FC zu führen.

Zabi, ein aufstrebender Star bei Reims, hatte viele Interessenten. Manchester United war interessiert, ebenso wie Newcastle, Bournemouth und italienische Größen wie Inter und Fiorentina. Doch Paris FC hat das Rennen gewonnen und seine Unterschrift für schlappe 21,6 Millionen Pfund gesichert. Der Transfer soll in diesem Sommer über die Bühne gehen.

Wo kommt Klopp ins Spiel? Seit seinem Abschied von Liverpool hat er die Position als Red Bulls Leiter des globalen Fußballs übernommen. Paris FC hat zufälligerweise Red Bull als Minderheitseigentümer, und laut dem französischen Journalisten Sascha Tavolieri hat Klopp Zabi persönlich davon überzeugt, dass Paris der richtige Schritt ist. Das dürfte den United-Fans wehtun.

Was das für die Red Devils bedeutet

Zabi nicht zu verpflichten, ist ein Rückschlag für Uniteds Transferpläne. Der Teenager sorgt seit seinem Profidebüt im vergangenen Februar für Aufsehen und kam auf 24 Einsätze mit zwei Toren und drei Vorlagen. Er ist genau die Art von jungem, dynamischem Mittelfeldspieler, der Uniteds Kader hätte verstärken können.

Für diejenigen, die Uniteds Saisonaussichten im Auge behalten, fügt dies eine weitere Sorgenebene hinzu. Ihre Mittelfeld-Optionen bleiben ein Fragezeichen, und verpasste Transferziele helfen ihren Chancen auf einen Tabellenaufstieg nicht gerade. Währenddessen macht Paris FC ehrgeizige Züge, obwohl sie auf Platz 14 der Ligue 1 stehen.

Klopps neues Kapitel

Klopp scheint sein Leben in seiner beratenden Rolle zu genießen. Er hat sie als "Teil davon sein, nicht mittendrin" beschrieben, was perfekt für jemanden klingt, der fast neun Jahre lang alles für Liverpool gegeben hat. Er nimmt an Geschäftstreffen teil, lernt neue Fachbegriffe und übt echten Einfluss auf die Fußballaktivitäten von Red Bull aus.

Der ehemalige Liverpool-Trainer machte klar, dass dies kein Ruhestandsjob ist. Er ist aktiv an Entscheidungen beteiligt und beruhigt bei Bedarf die Lage. Und wenn das bedeutet, gelegentlich United daran zu hindern, Talente zu verpflichten? Nun, Liverpool-Fans werden sich über diesen Silberstreif am Horizont wohl kaum beschweren.