Shabalala visiert WM-Platz 2026 mit Kaizer Chiefs Form an
Kaizer Chiefs Mittelfeldspieler Mduduzi Shabalala hält seinen WM-Traum am Leben, aber er geht die Sache mit Bedacht an. Das 22-jährige Talent hat sich über seine Hoffnungen geäußert, in den Kader von Bafana Bafana für die FIFA-Weltmeisterschaft 2026 in Nordamerika zu kommen.
Das Turnier beginnt am 11. Juni 2026 in den Vereinigten Staaten, Kanada und Mexiko. Und Südafrika hat sich bereits qualifiziert, nachdem sie die Gruppe C in der CAF-Qualifikation als Erste abgeschlossen haben. Sie setzten sich gegen Nigeria, Benin, Lesotho, Simbabwe und Ruanda unter Trainer Hugo Broos durch.
Bafana Bafana trifft bei der WM in Gruppe A auf Mexiko und Südkorea. Ein viertes Team wird sich ihnen anschließen, sobald die Play-off-Runden abgeschlossen sind. Es ist eine schwierige Auslosung, aber Südafrikas direkte Qualifikation zeigt, dass sie es diesmal ernst meinen.
Chiefs Form verbessert Shabalalas Chancen
Kaizer Chiefs erleben eine solide Saison und bleiben sowohl im Rennen um den Titel der Premier Soccer League als auch um den CAF Confederation Cup. Shabalala stand im Mittelpunkt ihrer verbesserten Form und liefert Woche für Woche konstante Leistungen im Mittelfeld.
Der Absolvent der Amakhosi-Akademie stand bei der letzten Afrika-Meisterschaft auf Abruf und bekam einige Einsatzminuten während der WM-Qualifikation. Aber er bleibt trotz der Spekulationen um seine internationale Zukunft auf dem Boden der Tatsachen.
"Spekulationen ändern nichts für mich. Mein Fokus liegt darauf, hart zu arbeiten und mich bei meinem Verein zu beweisen", sagte Shabalala gegenüber Reportern. "Ich bin zuversichtlich, dass meine Chance, das Land zu vertreten, zum richtigen Zeitpunkt kommen wird."
Was das für Bafanas WM-Hoffnungen bedeutet
Mit gerade einmal 22 Jahren repräsentiert Shabalala die nächste Generation südafrikanischer Fußballtalente. Seine Vereinsform hat sicherlich Aufmerksamkeit erregt, und wenn er dieses Niveau über die Saison hinweg hält, wird Hugo Broos bei der Auswahl seines endgültigen Kaders eine schwierige Entscheidung treffen müssen.
Südafrikas WM-Chancen werden sich wahrscheinlich verbessern, wenn Spieler wie Shabalala ihre Entwicklung auf Vereinsebene fortsetzen. Chiefs' Kampf um nationale und kontinentale Titel hilft nur der Qualität und Tiefe der Nationalmannschaft.
Bafana Bafana braucht eine starke Vorstellung nach dem Achtelfinal-Aus beim Afrika-Cup in Marokko, wo sie gegen Kamerun verloren. Senegal gewann das Turnier und setzte damit eine hohe Messlatte für den afrikanischen Fußball.
Weitere afrikanische Nationen, die zur WM 2026 fahren, sind Marokko, Senegal, Algerien, Tunesien, Ägypten, Elfenbeinküste, Ghana und Kap Verde. Die Demokratische Republik Kongo könnte es noch über die Play-offs schaffen. Die Konkurrenz vom Kontinent wird hart sein.