Premier League Transferfenster-Noten: Jeder Club im Ranking

Das Winter-Transferfenster hat sich für die Premier League Clubs geschlossen, und es ist Zeit, die Zeugnisse zu verteilen. Die Premier League-Vereine gaben im Januar knapp 400 Millionen Pfund aus, wovon mehr als 70 Millionen Pfund allein am Deadline Day ausgegeben wurden.

Es war nicht das geschäftigste Fenster, das wir erlebt haben, aber 14 der 20 Clubs der Liga tätigten mindestens einen permanenten Transfer. Schauen wir uns an, wie jedes Team abgeschnitten hat.

Die großen Spender und klugen Strategen

Manchester City geht hier als klarer Gewinner hervor. Sie haben mit Antoine Semenyo und Marc Guehi bewährte Premier League-Qualität hinzugewonnen, ohne die Bank zu sprengen. Ihre Netto-Ausgaben liegen nach dem Verkauf von Oscar Bobb unter 60 Millionen Pfund, was ein bemerkenswertes Geschäft ist. Für Wettende, die auf Citys Aufholjagd im Titelrennen setzen, verbessern diese Neuzugänge sicherlich ihre Chancen.

Crystal Palace hatte eine gemischte Bilanz. Der Verlust von Marc Guehi an City schmerzt, und Trainer Oliver Glasner hat bestätigt, dass er im Sommer geht. Aber sie holten am Deadline Day Jorgen Strand Larsen als Rekordtransfer. Da Jean-Philippe Mateta eine längere Verletzungspause vor sich hat, müssen Strand Larsen und Leihspieler Evann Guessand schnell Tore liefern.

Liverpool hielt sich zurück und bestätigte nur einen Transfer für den Sommer - der französische Verteidiger Jeremy Jacquet wird erst im Juli kommen. Der Fokus lag auf Leihgeschäften, wobei Lewis Koumas bereits bei seinem Debüt für Hull getroffen hat.

Arsenal hielt praktisch still. Sie schickten Oleksandr Zinchenko zu Ajax und verliehen Ethan Nwaneri an Marseille, aber das war's. Mikel Arteta vertraut seinem aktuellen Kader, den Titel zu gewinnen, was angesichts ihrer Spitzenposition Sinn ergibt.

Manchester United? Null Transfers unter Sir Jim Ratcliffe, der offensichtlich kein Freund von Januar-Ausgaben ist. Michael Carrick ist als Trainer gut gestartet, aber dem Kader fehlt noch die Balance. Das könnte im Sommer zum Problem werden, wenn Casemiro geht.

Die Überlebenskämpfer

West Ham holte Stürmer im Wert von 47 Millionen Pfund - Taty Castellanos und Pablo Felipe - obwohl keiner von beiden bisher in der Liga getroffen hat. Sie haben zum erst zweiten Mal in dieser Saison zwei Siege in Folge geschafft, was für ihre Überlebenschancen entscheidend ist.

Nottingham Forest holte Lorenzo Lucca für Tore und Stefan Ortega ins Tor. Ihr wichtigstes Januar-Geschäft war eigentlich der Sieg gegen West Ham, aber diese Transfers sollten ihnen helfen, die Klasse zu halten.

Wolves sind praktisch schon abgestiegen, aber sie planen klug. Sie kassierten 48 Millionen Pfund für Jorgen Strand Larsen (der die ganze Saison nur ein Ligator erzielte) und holten den in der Championship bewährten Adam Armstrong. Das sieht nach Planung für den Wiederaufstieg in der nächsten Saison aus.

Burnley bleibt seit Oktober ohne Sieg, trotz jüngster Unentschieden gegen Liverpool, United und Spurs. Ein Leihgeschäft für James Ward-Prowse ist der Höhepunkt eines ruhigen Fensters, das darauf hindeutet, dass sie wissen, dass die Lücke zu groß ist, um sie zu schließen.

Für alle, die auf den Abstiegskampf wetten, sollten West Ham und Forest im Auge behalten werden - ihre Januar-Transfers könnten den Unterschied zwischen Klassenerhalt und Abstieg ausmachen.